Grüne Telgte aktuell

26.08.2018

Von: Marian Husmann

Grüne wollen Busanbindung für den Telgter Süden

Telgte ist in den letzten Jahren im Süden rasant gewachsen und durch das neue Baugebiet Telgte Süd wird das wohl auch noch ein wenig so weitergehen. Dem muss auch die Infrastruktur folgen. Hierzu zählen nicht nur Straßen und Kitas, sondern auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Insbesondere gefragt sind hier die Buslinien. In Telgte gibt es im Wesentlichen die beiden Regionalbuslinien R11 und R13. Die R11 fährt schon bis zur Schiller und Siemensstraße in den Telgter Süden, die R13 kreuzt diesen maximal am Orkotten. Den Telgter Norden erschließen beide Linien bisher recht ordentlich.

Doch die beiden Baugebiete im Süden liegen fußläufig nicht unbedingt in der Nähe der bisherigen Bushaltestellen. Daher hat die GRÜNE Ratsfraktion beantragt, dass geprüft wird, wie der Süden besser mit dem Bus erschlossen werden kann. Neben einer Verlegung des Umstiegs vom Nachtbus N2 auf die N22, um mit der N22 den Telgter Süden abzudecken, will die Ratsfraktion prüfen lassen, ob die R13 weiter bis nach Wolbeck fahren kann. Das scheint verlockend, so Marian Husmann Ratsmitglied der Grünen, da die R13 meist am Bahnhof in Telgte endet und ein Anschluss nach Wolbeck daher möglich scheint. Vor dem Hintergrund der neu zu errichtenden JVA auf dem Telgter Grenzgebiet wäre diese ebenfalls mit dem Bus erreichbar. Auf der Freckenhorster Straße könnte ein Umstieg in die Schnellbusse nach Everswinkel erfolgen. Ab Wolbeck könnte, ähnlich dem Vorbild der R22 und R32, sogar eine Weiterfahrt als Stadtbuslinie 22 bis Gievenbeck erfolgen, so Husmanns Idee.

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25.08.2018

Von: Gerd Klünder

Rettet das Abendland!

Wie viel unmenschliches Vorgehen hält die „westliche Wertegemeinschaft“ aus? Regelmäßig ist in der Diskussion um die Flüchtlingspolitik von unseren „Werten“ die Rede, die verteidigt werden müssen. Allerdings müssen wir unsere Werte nicht vor Flüchtlingen in Sicherheit bringen, sondern vor denjenigen, die diese Werte aus populistischen Gründen im Mittelmeer über Bord werfen wollen!

Die möglicherweise wichtigsten Grundlagen der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ sind die humanistischen Prinzipien und die Rechtsstaatlichkeit. Sie verbinden sich miteinander im Grundgesetz und in der Genfer Flüchtlingskonvention, wodurch Hilfsbereitschaft für Menschen in Not zu Recht wird. Der derzeitige Umgang der Europäischen Staaten mit Flüchtlingen entspricht dem aber nicht. Er verstößt nicht nur gegen die Grundregeln der Humanität, sondern auch gegen die rechtlichen Grundlagen Europas.

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24.08.2018

Grüne informieren sich über alternative Landwirtschaft

Gemeinsam mit vielen Interessierten besuchte der Grüne Ortsverband im Rahmen seines Sommerprogramms den Hof Schulte Bisping. In einer zweistündigen Führung stellte Birgit Schulte Bisping die Hofkäserei vor, in der nach über 35 Jahren inzwischen 300.00 Liter Milch jährlich zu 60 verschiedenen Käse- und Milchprodukten verarbeitet werden. „Unser Ziel ist die biologische und natürliche Produktion,“, so Schulte Bisping,

„Auf die Zertifizierung nach Bio-Siegeln verzichten wir bewusst, weil die Regeln nicht an allen Stellen mit unserer Philosophie übereinstimmen.“ Im Mittelpunkt steht das Wohl der Tiere. Entsprechend zielt die Zucht nicht auf Leistung, sondern auf Langlebigkeit und Stall und Außenbereich sind so ausgelegt, dass die Herde ihr natürliches Sozialverhalten leben und das einzelne Tier seine Bedürfnisse erfüllen kann.

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04.06.2018

Grüne Bundestagsabgeordnete berichtet aus Berlin

Auf ihrer politisch ausgerichteten Mitgliederversammlung empfing der Grüne Ortsverband am Dienstag die Münsteraner Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink. Sie berichtete über die aktuellen Themen in Berlin. Als besonders schwierig bezeichnete sie die Diskussion um die von Innenminister Seehofer geplanten Ankerzentren für Asylbewerber*innen, die von den Grünen wegen der Ghettoisierung und der dadurch vorprogrammierten inneren Konflikte abgelehnt werden. Höchste Aufmerksamkeit mahnte Klein-Schmeink dabei für das Münsterland an, weil Münster bereits als einer der wahrscheinlichen Standorte genannt worden sei und eine Entscheidung möglicherweise in der Sommerpause falle.

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29.05.2018

Sportgroßereignisse in politisch schwierigem Umfeld

Veranstaltung der Grünen in Telgte 4. Juni 2018, 19.30 Uhr Knickenberghaus, Mühlenstraße 1 mit Josefine Paul, MdL

Die Fifa-Fußballweltmeisterschaft der Männer steht vor der Tür. Wie bereits bei den vorherigen Turnieren in Südafrika und Brasilien weisen Kritikerinnen und Kritiker auch in Russland auf erhebliche Defizite hinsichtlich der Einhaltung der Menschenrechte hin. Wie sollen wir also umgehen mit sportliche Großveranstaltungen in politisch schwierigem Umfeld? Können wir den Sport einfach „laufen lassen“ ohne die Rahmenbedingungen zu beachten unter denen er stattfindet? Wo und wie lässt sich Kritik anzubringen? Wie kann die Chance für einen konstruktiven Dialog und eine positive Einflussnahme genutzt werden? Josefine Paul ist seit 2010 Mitglied des Landtages. Sie ist Fraktionsgeschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende der grünen Landtagsfraktion in NRW und die thematisch zuständig für die Bereiche Sport, Frauen, Kinder, Jugend, Familie und LSBTI*.

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Kategorien:ov
28.05.2018

Mitgliederversammlung der Grünen in Telgte am Dienstag, dem 29. Mai

Zu ihrer Mitgliederversammlung laden die Grünen in Telgte alle Interessierten ein! Zu Besuch ist die Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeinck, sie wird über Themen aus Berlin und über die aktuelle Situation im Bundestag berichten. Der zweite Teil befasst sich mit Telgter Projekten. Die Versammlung ist politisch ausgerichtet und öffentlich. Neben den Mitgliedern ist herzlich eingeladen, wer sich für GRÜNE Politik interessiert. Der Eintritt ist selbstverständlich frei, für Getränke wird gesorgt. Beginn ist um 19.30 Uhr im Knickenberghaus in der Mühlenstraße 1.

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Kategorien:ov
28.04.2018

Keine Unterstützung für Familien

Mit großer Fassungslosigkeit nimmt die Grüne Ratsfraktion die verhindernden familienpolitischen Aktivitäten von CDU und FDP in unserer Stadt wahr. Die Verantwortung für Familien möchten sie offensichtlich nicht wahrnehmen.

Während sie immer wieder betonen, wie wichtig neue Kita-Plätze in unserer Stadt sind, verläuft die bereits um ein Jahr zeitlich verzögerte letzte Entscheidung der Kita Georg-Muche-Str. mit Enthaltungen dieser beiden Fraktionen. Begründung: Damit möchten sie den Weg für diese neue Kita frei machen, aber nicht für die Probleme, die es mit diesem Standort geben könnte, verhaftet werden. Eine Alternative haben sie allerdings auch nicht. Britta Sporket, Ratsmitglied der Grünen Fraktion kommentiert: „Christoph Boge als Fraktionsvorsitzender der CDU sagt während der Ratssitzung zur Kita-Entscheidung „Freut euch bloß nicht zu früh!“ Ist das die politische Rückendeckung für Eltern, die auf einen Kita-Platz warten?“

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09.03.2018

Neue Kitas an Fürstendiek und Georg-Muche-Straße

Die Standortsuche für die zwei dringend benötigten neuen Kindertagesstätten in Telgte ist bereits seit 2015 im Gange und soll in diesem Jahr durch die letzten politischen Beschlüsse zum Baubeginn an den Standorten Fürstendiek und an der Georg-Muche-Str. führen.

Im Februar haben Anwohner/innen den Fraktionen erneut Ihre Bedenken gegen den Bau einer Kindertagesstätte in Verlängerung der Georg-Muche-Straße zugesandt. Einige Argumente, die uns dazu bewogen haben, für den Bau einer Kita an diesem Standort zu stimmen, finden sich hier:

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14.02.2018

Von: Gerd Klünder

Verkehrswende mit Verspätung

Wie funktioniert Mobilität in 20 Jahren?

Eine junge Frau macht sich fertig zum Ausgehen, drückt auf ihr Smartphon, drei Minuten später erscheint ein kleines fahrerloses CO2-neutrales Auto und bringt die Dame schnurstracks an ihr Ziel.

Jede*r kenn...

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Kategorien:ov
10.01.2018

Telgte wird Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft Historischer Stadtkerne NRW“

Wir in Telgte haben uns über die Jahrzehnte eine lebenswerte und gestalterisch qualitätsvolle Altstadt erhalten. Abgesehen vom Baßfeld, haben wir immer noch einen intakten historischen Stadtgrundriss, und viele alte, stadtbildprägende Gebäude bestimmen das Erscheinungsbild der Stadt. Auch die neuen Gebäude fügen sich weitgehend in das Stadtbild ein. Durch die Umbaumaßnahmen auf dem Markt und in der Kapellenstraße wird jetzt aktuell die Nutzbarkeit für mobilitätseingeschränkte Menschen deutlich erhöht.

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