
15.10.23 –
Telgte. Über kurz oder lang werden Hauseigentümerinnen und -Eigentümer von konventionellen Öl- oder Gas-Heizungen Abschied nehmen müssen. Nach langer Debatte steht nun fest: Ab 2024 müssen neu installierte Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Aber was bedeutet das für wen genau? Was gibt es für Alternativen? Was bedeutet die Gesetzesnovelle für das Handwerk, und wie ist der Stand zur kommunalen Wärmeplanung in Telgte? Antworten auf diese und weitere Fragen trägt der Grüne Ortsverband im Rahmen einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 2. November, von 19 bis circa 20.30 Uhr im Bürgerhaus Telgte zusammen.
„Die Wärmewende im Gebäudebestand spielt eine Schlüsselrolle, um bis 2045 klimaneutral zu werden. Viele Länder sind uns in diesem Sektor weit voraus und es ist wichtig, dass wir umsteuern, nicht nur für unser aller Zukunft, sondern auch, um in ein paar Jahren nicht in eine Kostenfalle zu tappen. Denn Gas und Öl werden teurer“, meint Katja Behrendt, die wie Tatjana Scharfe Sprecherin der Grünen in Telgte ist. Niemand muss ab 2024 seine alte Heizung aus dem Keller reißen, auch defekte Anlagen dürfen erstmal weiter repariert werden – so viel ist klar. „Dennoch herrschen noch viel Unsicherheit und Beratungsbedarf, dem wir mit der Veranstaltung Rechnung tragen wollen“, erläutert Scharfe.
Eingeladen sind die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Maria Klein-Schmeink (Münster), Energieberaterin und Expertin der Verbraucherzentrale, Silke Puteanus (Münster), Alfred Engeler von der Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf und die Klimaschutzmanagerin der Stadt Telgte, Katharina Burholt.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos.
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