27.02.25 –
Unsere Bürgermeisterkandidatin Katja Behrendt, die Grüne Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Valeska Grap, und Ortsverband-Vorstandsmitglied Valerie Kelling haben sich mit Vertretern der NABU-Station Münsterland getroffen, um sich über den Naturschutz in Telgte und im Kreis Warendorf auszutauschen. An Ideen mangelt es nicht: Andreas Beulting und Kristian Lilje würden es beispielsweise begrüßen, das ökologische Erfolgsmodell der Ganzjahresweidelandschaften auszuweiten, Heidelandschaften zu erweitern oder bei geeigneten Säumen, ein naturverträgliches Mahdregime zu etablieren. Maßnahmen zur Stabilisierung des Lebenserhaltungssystems seien notwendig.
Lilje betont: „Die Auswirkungen der Klimaerhitzung, des Insektensterbens und der Umgang mit unseren Böden in der Landwirtschaft sind zentrale Herausforderungen für unsere Ernährungssicherheit in Zukunft.“ Er schlägt vor, städtische oder auch kirchliche Flächen an Schutzgebieten vorrangig für den Ökolandbau vorzuhalten, um den Pestizideintrag auf wertvolle Lebensräume zu verringern.
Katja Behrendt setzt auf weitere Möglichkeiten der Direktvermarktung, um die regionale Wertschöpfung innerhalb der Landwirtschaft zu stärken. Wichtig sei es ihrer Meinung nach, Produzenten mit dem Handel und den Verbrauchenden vor Ort besser zu vernetzen. „Einen Hebel hätten wir, wenn beispielsweise unsere Schul- und Kitamensen stärker von der lokalen Landwirtschaft regional, saisonal und mehr und mehr mit Bio-Produkten versorgt würden.“
Das lautlose Massensterben der Arten sei neben dem Klimawandel die zweite große ökologische Krise, die auch große wirtschaftliche Auswirkungen mit sich ziehen werde. „Indem wir die Natur wiederherstellen und schützen, schützen wir uns selbst“, so Valeska Grap. Frei fließende Flüsse, naturnahe Wälder und Auen, Moore und eine auch extensiv genutzte Agrarlandschaft sowie wilde Weiden nehmen im Naturschutz eine zentrale Rolle ein und müssen erhalten bleiben oder wiederhergestellt werden. Das Renaturierungsgebot gelte auch für Ems, Bever oder kleinere Bäche im Stadtgebiet. Großes Potenzial sehen wir Grünen Kommunalpolitikerinnen in der Wiedervernässung des Füchtorfer Moores, was sie immer wieder in Richtung Kreisverwaltung adressieren.
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